27. Februar 2012

Anspruch und Wirklichkeit – Lyambiko im Live-Check und in Victoriah’s Music

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Der Neujahresvorsatz für den Klangblog – neben der Verrentung Kopfhörerhundes, der außer Haus keine offiziellen Termine mehr absolvieren muss, dafür ist er jetzt einfach zu gebrechlich – lautet: weniger Konzerte. Im letzten Jahr hatte ich einfach zu oft das Gefühl von zu viel Musik. Eins im Monat soll es nun werden. Klar, dass das dann ein ganz besonderes sein muss. Im Januar hatten wir Liz Green, im Februar ist es Lyambiko – jene Dame, mit der ich mein erstes Interview für den Klangblog führte. Ich gebe zu: Ich hatte verdammte Angst. Schließlich hatte ich seit meinem allerersten Interview mit siebzehn keine Übung mehr darin, Menschen zu befragen. Und zu diesem allerersten Interview kam ich auch eher wie die Jungfrau zum Kinde. Ich war auf einem Schüleraustausch in Oxford, Mississippi. Dort lebte – oder vielleicht tut er das immer noch – der Schriftsteller John Grisham, der damals gerade mit seinem zweiten Roman „Die Firma“ für Furore sorgte. 1993 muss daqs gewesen sein. Jedenfalls: Die Mitschüler fanden mich alle doof. Und bevor Sie mich jetzt bedauern, kann ich Ihnen versichern, dass das auf herzlicher Gegenseitigkeit beruhte. Aber dann kommt der berühmte Mann, und man schreit nach dem Klassen-Nerd, auch wenn es den Begriff Nerd damals noch nicht gab und ich darüber hinaus nicht weiß, ob er auch für Mädchen zulässig ist. Jedenfalls kriegten es alle mit der Angst und ich war also dran. Das lief auch ziemlich gut und ich weiß nicht, ob ich nicht damals im Hinterkopf beschlossen hatte, Journalistin zu werden.


Rechts vorn im Bild der Autor, ein Buch signierend. Links im Bild: Mein 17-jähriges Ich im roten Pullover und wild gestikulierend. Der rote Pulli und die Gesten sind geblieben. Auch bei John Grisham hat sich nicht viel verändert: Er hat inzwischen gefühlte zwanzig Romane nach ebenjenem Strickmuster veröffentlicht, welches er für seinen Zweitling Die Firma erfand.

Wie dem auch sei. Gute fünfzehn, eher sechzehn Jahre später saß ich dann also Lyambiko gegenüber, und wenn ich mir mein Gestottere auf dem Band anhöre, schäme ich mich bis heute! Was habe ich mich gefürchtet vor der Frau! Aber auch das haben wir irgendwie über die Bühne gebracht, Interviews machen mir keine Angst mehr, und apropos Bühne: Auf einer solchen stand Lyambiko letzten Freitag in der Passionskirche, um ihr aktuelles Album Lyambiko sings Gershwin vorzustellen.

Eine wunderschöne Location für ein Konzert, behaftet allerdings mit dem Manko, dass die Akustik auf der Empore ziemlich schwiemelig ist. Die Ansagen zwischen den Songs sind kaum zu verstehen, und auch der Klang von Instrumenten und Stimme vermischt sich zu einem undurchdringlichen Soundbrei. Die Gegenprobe ist schnell gemacht, unten im Kirchschiff klingt das Ganze bedeutend besser – wobei „besser“ leider nicht „gut“ bedeutet. Ich möchte nicht so weit gehen wie Bassplayerman, der, konfrontiert mit It Ain’t Necessarily So, kurz und bündig feststellt: „Dafür reicht das Stimmchen leider nicht!“, nein, das nicht. Doch tatsächlich ist der Unterschied zwischen Lyambiko auf Platte und Lyambiko auf der Bühne eklatant. Zudem kommt man nicht umhin festzustellen: Liest man das eingangs erwähnte Interview mit dem Live-Erlebnis im Ohr noch einmal, ist die Kluft zwischen formuliertem Anspruch und Wirklichkeit tief. Was wir hier lesen, hören wir an dem Abend definitiv nicht. Lyambiko ist für uns keine Jazz-, sondern eine Popsängerin, die uns solch wunderbaren Songs wie Give It Up oder Inside Outside geschenkt hat – meine beiden ganz persönlichen All-time-Lyambiko-Favorites, die mich jahrelang intensiv begleitet und mir auch durch nicht ganz so schönen Zeiten geholfen haben. Mittlerweile muss ich auch noch Lyambikos Version des Soundgarden-Hits Black Hole Sun dazuzählen. Groß.

Für den Abend in der Passionskirche trifft das nicht zu. Es ist eines der ganz wenigen Konzerte, bei denen ich in der Halbzeit gehe, da die Zeit mit Bassplayerman und einem Bier im Kneipencafé Locus am Marheinekeplatz, wo ich mich übrigens auch mit Maïa Vidal zum Interview getroffen habe, sinnvoller verbracht werden kann. Schade ist das vor allem wegen des Lyambiko-Bassisten Robin Draganic, der als Einziger im Quartett den Eindruck erweckt, wirklich Lust auf das Konzert zu haben und dabei obendrein mehr macht, als er müsste. Allerdings hostet Draganic jeden Mittwoch die legendäre Jam-Session im b-flat, die hier noch einmal ausdrücklich empfohlen sein soll.


Draganic!

Dennoch: Vom Abend bleibt Lyambikos Version von It Ain’t Necessarily So, die mir tagelang im Kopf herumspukt. Die gibt es auch auf dem Album Lyambiko sings Gershwin zu hören, das gänzlich bereinigt von allen Live-Lustlosigkeiten und perfekt produziert eine Ahnung davon gibt, wie das Konzert hätte sein können. Die Besprechung des Albums findet sich wie immer auf fairaudio.de. Besprochen wurden hier neben Lyambiko sings Gershwin die aktuellen Platten Christina Lux, Leonard Cohen, Solveig Slettahjell, Alex Winston, Florian Fleischer, The Stewardesses sowie El Bosso & den Ping Pongs. Viel Spaß!


Alex Winston

13. Februar 2012

Mädchenboxen oder das Wie-geil-ist-das-denn!-Genre: die Platte des Monats ist online

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„Sympathisanten des Titanic-Kolumnisten Max Goldt, zu denen nicht nur die Autorin gehört, sondern auch mindesten einer der beiden fairaudio-Herausgeber, wissen es schon längst: „Was auf die Boxen stellen ist typisch Mädchen“. Gemeint ist hier der wohl geschlechtsspezifische Trieb, allerlei Zierrat auf den Boxen einer Stereoanlage abzulegen. Und tatsächlich! Wende ich den Kopf, stehen da auf der Box a) ein vor gut zwanzig, eher dreiundzwanzig Jahren aus der damaligen Tschechoslowakei mitgebrachter hölzerner Hahn, dem die Funktion eines Nadelkissens sowie Nähgarnhalters zukommt (ja, den benutze ich tatsächlich) und b) ein vogelartiges Wesen von unglaublichem Umfang – man könnte auch „fette Henne“ dazu sagen –, die eine meinen Eltern befreundete Keramikerin hergestellt hat, in friedlicher Koexistenz.

Dabei mag ich gefiedertes Getier eigentlich gar nicht besonders, und ich hätte mich jetzt auch nicht zwingend als Sammlerin kitschiger Staubfänger in Tierform gesehen. Hm. Letzten Endes tröste ich mich damit, dass nicht zählt, was auf den Boxen steht, sondern was aus den Boxen herauskommt. Und das ist bei mir im Moment ganz was Feines: das Debütalbum O, Devotion der britischen Sängerin/Songwriterin Liz Green.

[…]“

Weiterlesen? Das geht – wie immer auf fairaudio.de!

Liz Green im Klangverführer-Interview plus einiger Klangproben gibt es hier.

10. Januar 2010

Der Soundtrack meiner Kindheit

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Die letzten drei Tage habe ich mich durch Jan Josef Liefers’ Soundtrack meiner Kindheit gelesen, ach, was heißt schon gelesen! Verschlungen habe ich es! Ich hatte mir das Buch selbst zu Weihnachten geschenkt und dann erst einmal vergessen. Erst die Tatsache, dass ich in meinem armen vergrippten Dasein nur einen furchtbar drögen Frauenkrimi zur Tageslektüre hatte und dringend nach einer Alternative suchte, ließ mich wieder an den Soundtrack denken.

Anders, als man ob der vielen Besprechungen vermuten könnte, die das Buch vor allem Fans von Ostalgie-Erinnerungsliteratur à la Zonenkinder ans Herz legen, ist dieses Buch weit entfernt davon, auf der 20-Jahre-Mauerfall-Welle mitzureiten. Vielmehr ist es ein sehr persönliches Stück Lebensgeschichte, ja recht eigentlich ein Entwicklungsroman, erzählt mit Herz, Hirn und Humor und vor allem mit viel Musik. Immer wieder ertappte ich mich dabei, gedankenverloren das Buch sinken zu lassen und meine eigene musikalische Sozialisation sowie das Kunststück, in einem repressiven System wie der DDR so etwas wie ein normales Leben zu führen, Revue passieren zu lassen.

Ich bin ein 1976-er Jahrgang. Zur Wende im November 1989 war ich gerade mal dreizehn Jahre alt. Mein aktives und vor allem eigenständiges politisches Denken sollte erst später einsetzen, mit vierzehn, fünfzehn oder sogar erst sechzehn. Mit dreizehn hat man andere Sorgen: Der Junge aus der 8b, hatte er mich gesehen, wie ich mich einmal mehr in der Straße seines Proberaums herumdrückte? Würde es mir gelingen, ihm im Falle einer Begegnung glauben zu machen, ich ginge nur mal gern dort spazieren und rein zuuuuufällig sei da dann besagter Proberaum? Und wann endlich kommt ein Brief von Michael Jackson, der mich um Mitwirkung an seinem nächsten Video bittet? Geschrieben hatte ich ihm immerhin schon vor geraumer Zeit.

Man kann mir also durchaus Naivität vorwerfen, als am Ende der sechsten Klasse unsere Klassenlehrerin die obligatorische Frage nach unserem Beitrittswunsch in die FDJ stellte, die recht eigentlich keine Frage, sondern vielmehr eine Formalie mit Aufforderungscharakter war. Ich war die einzige, die sagte, nö, will ich nicht. Und zwar nicht, weil ich besonders mutig war. Auch nicht, weil ich im Sinne des Dissidententums erzogen wurde, sogar ganz und gar nicht. Sondern schlicht, weil mir alle kollektiven Vereinnahmungen seit jeher gegen den Strich gingen. Schon vor den Pioniernachmittagen drückte ich mich, wo ich konnte, und die Musikschule war eine legitime Ausrede. Frau Müller, so hieß unsere damalige Klassenlehrerin, sah mich hinter ihrer großen Achtzigerjahrebrille mit erhobenen Augenbrauen an: „Aber warum denn nicht?“ – „Weil die Wahlergebnisse gefälscht sind, sagt mein Vater, und ich da nicht mitmachen will.“ Dies ließ sie wundersamer weise unkommentiert stehen. „Aber bedenke doch, wenn du nicht in der FDJ bist, kannst du nicht studieren!“ Bislang hatte ich ja einfach so nachgeplappert, was ich Zuhause aufgeschnappt habe, aber jetzt wurde ich trotzig: „Dann studiere ich eben nicht.“

Ein paar Jahre früher, und ich hätte mir und meiner Familie mit dieser Unbedachtheit, denn mehr war es nicht, wahnsinnigen Ärger eingehandelt, um es vorsichtig zu formulieren. Aber wir schrieben mittlerweile den Sommer des Jahres 1989, und Frau Müller beließ es erstmal dabei. Als einziges Mädchen der Klasse, das in den sogenannten Kopfnoten (Betragen, Fleiß, Ordnung und Mitarbeit) nur drei Einsen zu verzeichnen wusste (ja, die Zwei gab es fürs Betragen), hatte ich, schon damals mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn ausgestattet und zudem recht individualistisch veranlagt, schon öfter für Ärger gesorgt, ob durch das Äußern meiner privaten Meinung (als „vorlaut“ galt das), das Tragen von langen Ohrringen und Nagellack oder den Besitz von Aufklebern, die offensichtlich aus dem Westen stammten (irgendetwas Harmloses mit Snoopy oder so). Meine Eltern mussten sich so einige Male verantworten. Doch diesmal, rückblickend die wohl größte, wenngleich gänzlich unbewusste, Provokation, geschah nichts. Meine Eltern wurden nicht in die Schule einbestellt, es gab keinen Hausbesuch, schlicht nichts. Bis heute kann ich es mir nicht erklären. Wahrscheinlich hatte ich einfach nur Glück gehabt, vielleicht hat es im Hintergrund gebrodelt, die Mühlen der geplanten Sanktionen jedoch derart langsam gemahlen, dass sie schlicht von der Geschichte überholt wurden. Meine Eltern übrigens waren entsetzt, als ich ihnen von meiner Weigerung berichtete. Sie hatten sich bemüht, mich so unpolitisch wie möglich zu erziehen. Kritische Gespräche mit ihren Studienfreunden fanden unter Ausschluss von mir statt, vermutlich, um genau solche Situationen zu vermeiden. Ich sollte nicht auffallen, es leicht haben. „Bist du verrückt“, meinten sie, „du verbaust dir die ganze Zukunft!“

Keine fünf Monate später, meine damalige beste Freundin und ich saßen in der Hofpause auf einer der Steintischplatten, kam Frau Müller zu uns. „Du hattest recht, sie haben die Ergebnisse wirklich gefälscht“, sagte sie. Sie weinte ein bisschen. Für Frau Müller, Deutsch- und Russischlehrerin, war eine Welt zusammengebrochen. Sie hatte ernst genommen, worüber sich fast alle Schüler (es gab natürlich immer die Söhne und Töchter von Hundertfünfzigprozentigen, aber die waren in der Minderheit) hinter der Hand schon lange lustig machten. Das ganze System mit seinen überkommenen Parolen, Appellen, Liedern, die nichts, aber auch gar nichts (mehr?) mit unserer Lebensrealität zu tun hatten. Für Frau Müller war das alles real und wahr, und jetzt stand sie vor dem Nichts. Fast tat sie mir ein bisschen leid.

Anderthalb Jahre vorher, ich hatte gerade meinen zwölften Geburtstag gefeiert, beschlossen meine Eltern, dass ich in jenem Jahr alleine Urlaub bei den Verwandten meines Vaters in Budapest machen soll. In Ermangelung wirklicher Alternativen setzte man mich dort vor den Fernseher. Der rosarote Panther, Tom & Jerry – ich lernte Cartoons kennen und lieben. Irgendwann aber hatte ich sie alle gesehen. Die Videokollektion hatte über die Zeichentrickfilme hinaus noch so genannte „Erwachsenenfilme“ im Repertoire, und auch wenn mich mein Onkel verdächtigte, dass ich mir diese in seiner Abwesenheit ansehen würde, interessierte mich die verbotene Frucht absolut nicht. Ich war noch ein Kind, nicht einmal aufgeklärt. Zu dem Zeitpunkt glaubte ich noch, man würde mit dem Hochzeitskuss automatisch schwanger werden, denn das einschlägige Bilderbuch Ein Kind entsteht, welches ich mir oft und gern mit meinem Vater ansah, zeigte auf einer Seite das junge Brautpaar vor dem Altar, und auf der nächsten Seite war die Frau schon mit einem dicken Bauch zu sehen. Art und Weise der Zeugung wurden diskret übersprungen, sodass es mir ganz folgerichtig schien, mit dem Akt der Hochzeit habe sich das Kind in den Bauch der werdenden Mutter eingepflanzt.

Aufgeklärt werden sollten meine damalige beste Freundin Ulrike und ich ungefähr ein halbes Jahr später durch ihre Mutter. Es begann ganz harmlos. Ich war bei Ulrikes Familie zu Besuch, wir saßen am Küchentisch, und mein Blick fiel auf einen Schlüsselanhänger der hochschwangeren älteren Schwester. Gib Aids keine Chance, war da in Plexiglas eingraviert, und in dem durchsichtigen Anhänger war ein Gummiding zu sehen. „Was issen das?“, fragte ich die Mutter. Sie tauschte einen Blick mit der älteren Schwester, blickte wieder zu uns beiden Zwölfjährigen, seufzte und sagte dann nur: „Setzt euch mal ruhig hin. Ich muss euch da mal was erklären“. Und so kam ich, unter Zuhilfenahme der großen Schwester als praktisches Anschauungsobjekt, zu meinem Wissen, woher die Babies wirklich kommen. Ich glaube nicht, dass meine Eltern sehr unglücklich darüber waren, um das einschlägige Gespräch herumgekommen zu sein.

Im dem Sommer jedenfalls war ich noch weitab von jeglichem Interesse an allem, was man gemeinhin mit Sexualität in Zusammenhang bringt. Aber auch nicht mehr Kind genug, mir die zehnte Wiederholung von Tom & Jerry, so lustig ich sie fand, anzutun. Es sollte sich herausstellen, dass die Videosammlung meines Onkels noch über ein mit „Michael Jackson“ beschriftetes Tape verfügte. Michael Jackson, den Namen kannte ich vom Hörensagen. Als Tochter eines Mozartianers allerdings so gut wie ohne Berührung mit populärer Musik aufgewachsen, hatte ich keine konkrete Vorstellung von ihm. Ich dachte, es wäre ein blondgelockter Weißer in Jeansjacke mit Gitarre um den Hals. So, wie ich mir damals Rockmusiker vorstellte.

Mein Vater hörte Mozart, Mozart und nochmal Mozart. Daneben akzeptierte er Beethoven und Haydn, kurz: jene Trias, die gemeinhin als Vertreter der sogenannten Hochklassik bekannt sind. Wagner oder gar Berg, Schönberg, Webern – das fand schon alles nicht mehr statt. Ich hörte also zwangsläufig auch Mozart, oder meine Märchenkassetten. Natürlich auch meine liebsten Kindermusikkassetten, den Der Traumzauberbaum etwa, und Gerhard Schönes Lieder aus dem Kinderland und Menschenskind, wobei Letzteres streng genommen ein Album für erwachsenen Hörer ist. Wir besaßen eine Kassette, ich weiß nicht, wer sie uns aufgenommen hatte, die wir gemeinhin nur die „Diskokassette“ nannten. One Night in Bangkok von Murray Head war da drauf, viel Abba, viel Boney M. und ich glaube auch Donna Summer, aber auch deutsche Schlager wie Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen von Henry Valentino und Uschi. Ansonsten fand populäre Musik nur im Frühstücksradio statt, Vicky Leandross (ich fürchte, meine Namenspatronin) hatte damals ihre ganz große Zeit, und im Osten war Helga Hahnemann unsagbar populär; außerdem erinnere ich mich an das doppeldeutige Was soll der Hund auf dem Sofa, das lief rauf und runter. Von Rockmusik hatte ich noch nie etwas gehört, kein Wunder, dass meine entfernte Vorstellung davon etwas mit blondgelockten Hünen, die eine Gitarre um den Hals zu hängen hatten, zu tun hatte.

So gesehen ist dieser Klangblog fast eine kleine Sensation …

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