Out of India: ein sehr meditativer Abend mit Tanpura, Tabla und Bassplayerman – klangverführer | Musik in Worte fassen

Out of India: ein sehr meditativer Abend mit Tanpura, Tabla und Bassplayerman

Bassplayerman ist von seinem mehrwöchigen Indienaufenthalt zurück und hat ein paar nette elektronische Spielereien mitgebracht. Fasziniert vom Klang der Tanpura, einer Langhalslaute, die traditionell als Borduninstrument verwendet wird und dabei einen obertonreichen Sound erzeugt, sollte diese eigentlich seine umfangreiche Gitarren- und Bass-Sammlung ergänzen – allein, das mit einer Höhe von 140 bis 150 Zentimetern riesige Instrument ließ sich nicht so recht ins Flugzeug verfrachten. Zum Trost kaufte er den Swarangini Digital – eine elektronische Tanpura, die von indischen Bands gern – hübsch versteckt in einer Tonvase – im Hintergrund eingesetzt wird. Ein tolles Ding, welches mich wohl nicht von ungefähr an meinen kleinen Buddha Player erinnert.

Mit einem Gewicht von nur 600 Gramm und den kompakten Maßen von 18 x 10 x 9 cm war dann noch Platz für den Riyaz Master Pro, eine elektronische Tabla – im Original ein nordindisches Perkussionsinstrument mit erstaunlich großem Klangspektrum. Das ist auch in der Electro-Version erhalten geblieben, die jedoch mit ihren 1,4 Kilo und 17,7 x 9,7 x 12,3 Zentimetern darüber hinaus echt fluggepäcksfreundlich ist. Auch wenn er über vier Regler verfügt – Volume, Balance, Tempo & Pitch -, ist es eigentlich nur Letzterer, mit dem man Musik machen kann, will man das elektronische Tabla-Maschinchen als Solo-Instrument verwenden.

Nun, was soll ich sagen? Es wurde spät, der ein oder andere Gin Tonic ist sicherlich auch nicht ganz unschuldig: Hier ist unsere erste „Komposition“ – schließlich muss man sich bei den neuen Nachbarn ja gleich mal so richtig beliebt machen … Viel Spaß!

Top